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Zwingli - ein St. Galler in Zürich

Autor: Angelina Leuenberger

Gemütlicher Nachmittag mit Pfarrer Sven Hopisch

Pfarrer Sven Hopisch lud zum gemütlichen Nachmittag ein. Zuerst gab es einen feinen Zwetschenblechkuchen und Kaffee.

Danach erzählte Sven Hopisch vom Huldrych Zwingli der wurde am 1. Januar 1484 in Wildhaus geboren, wo noch heute sein Elternhaus zu besichtigen ist. Sein Vater Ulrich war Gemeindeammann und reicher Bauer, was für Zwinglis Zukunft wichtig war.

Er lebte in Weesen, Basel, Bern und Wien zuletzt wurde er zum neuen Leutpriester im Grossmünster in Zürich gewählt.

Eine überstandene Pesterkrankung im ersten Amtsjahr, die 7000 Menschen das Leben kostete, führte ihn endgültig zur Überzeugung, dass allein Gottes Gnade den Menschen erlösen kann.

Mit der Bibel in der Hand, begann Zwingli gegen alles in seinen Augen "Nichtbiblische" zu predigen: Verehrung von Bildern, Reliquien und Heiligen. Zum Bruch mit der katholischen Tradition kam es, als mit einem öffentlichen Wurstessen in Gegenwart Zwinglis das Fastengebot übertreten wurde. 1522 veröffentlichte er eine Schrift, die sich gegen das Fastengebot der Kirche richtete und zu einem Disput mit dem Konstanzer Bischof führte.

1522 setzt Zwingli im eigenen Leben die Reformation in die Tat um und schliesst heimlich mit Anna Reinhart die Ehe, öffentlich im April 1524. Mit ihr hatte er 6 Kinder.

Die Durchführung der Reformation war zugleich der Beginn neuer Auseinandersetzungen: In Zürich selbst mit der radikalen protestantischen Bewegung der Täufer und mit der katholischen und politischen Opposition, international mit dem deutschen Reformator Martin Luther und national mit der dem alten Glauben die Treue haltenden Innerschweiz.

Als die reformierten Kantone mit einer Proviantsperre die Innerschweizer unter Druck setzten, marschierten diese wieder gegen Zürich. Auch Zwingli gehörte zu dem zahlenmässig unterlegenen Militärtrupp, der im 2. Kappeler Krieg beim Kloster Kappel vernichtend geschlagen wurde. Am 11. Oktober 1531 starb Zwingli auf dem Feld, quasi als Soldat seiner Reformbestrebungen.

Es war sehr spannend und interessant über den Reformator Huldrych Zwingli zu hören.

Zwingli Hans AsperPortrait Ulrich Zwinglis von Hans Asper, 1549

So gab es zum Abschluss auch bei uns Wurst und Brot zum Essen mit einem Glas Wein. Ein grosses Dankeschön an den Pfarrer Sven Hopisch und den Teilnehmenden Zuhörer, es war ein gemütlicher Nachmittag.

Lotto und Grillieren

Autor: Angelina Leuenberger

Bei strahlendem Sonnenschein trafen 29 gute gelaunte Seniorinnen und Senioren am Dienstagnachmittag, 18. Juni 2019, im Pfarrhaussaal ein.

Sie wurden herzlich begrüsst uns schon gab es Kaffee und Kuchen. Anschliessend begann das Lottospiel, es war eine grosse Spannung im Saal spürbar bis die Erste oder der Erste "Lotto" rief. Leider hatten nicht alle Glück im Spiel, für die einen gab es kein Preis und andere konnten dann bis zu drei Preise nach Hause nehmen. Einstimmig war zu hören, es sei immer schön zu spielen und dabei zu sein.

Dann gab es noch feine Würste vom Grill - zubereitet vom Florian Caviezel. Zufrieden und glücklich ging es anschliessend wieder nach Hause.

Herzlichen Dank an alle, die diesen schönen und gemütlichen Nachmittag mit uns verbracht haben.

Maiwallfahrt 2019

Autor: Angelina Leuenberger

Am 14. Mai 2019 versammelten sich 48 Seniorinnen und Senioren vor dem Güterschuppen, um mit dem Car nach Bregenz zu fahren und dort im Kloster Mehrerau Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau zu besichtigen. Dort angekommen mussten wir ein wenig warten, da wir zu früh waren.

Auf dem Vorplatz steht ein mächtiger Mammutbaum, den das Kloster einmal beschenkt bekam.

Wir wurden vom Pater Johann begrüsst und er erzählte uns die Geschichte des Klosters Mehrerau. Zentraler Ort jedes Klosters ist die Klosterkirche. Die Abteikirche von Mehrerau überrascht den Besucher durch eine fast schmucklose Nüchternheit, erweist sich aber durch ihre erhabene Schlichtheit als wahrer Raum der Ruhe. Diese Kirche wurde 1962 erbaut auf den Fundamenten der 1125 geweihten romanischen Basilika erbauten Barockkirche, nach Aufhebung des Benediktinerklosters Mehrerau wurde sie 1808 abgerissen. Die Wettinger Zisterzienser errichteten 1856-59 über denselben Fundamenten eine neuromanische Kirche. Ein von den Mönchen und dem Volk hochverehrtes Bindeglied mit der alten Benediktiner-Mehrerau ist das um 1500 geschaffene Bild der Gnadenmutter Maria. Heute steht sie auf einem neugotischen Altaraufbau in der neuen Kirche, genauer gesagt in der Gnadenkapelle unter der Orgelempore und zwischen den Seitenportalen. Die Gnadenmutter von Mehrerau ist Ziel vieler Menschen, die Maria im Gebet ihre großen und kleinen Sorgen und Anliegen anvertrauen.

Danach ging es in die Unterkirche, beim letzten Umbau 1961-64 wurden die romanischen Fundamente erst wieder entdeckt und freigelegt. Man fand dabei auch zahlreiche Skelette von Äbten, Stiftern und Wohltätern, die hier beigesetzt waren. Zudem ruhen in der Unterkirche die Leichname der früheren Äbte der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau und einiger anderer Prälaten in schlichten Betonsarkophagen.
Wir durften auch den kleinen Tafelsaal besichtigen. Der kleine Tafelsaal dient als Empfangssaal für kleinere Gesellschaften und Anlässe sowie Besuchergruppen. An den Wänden sehen Sie Portraits mehrerer Äbte von Wettingen und Wettingen-Mehrerau. Eine besondere Attraktion ist die große astronomische Uhr, welche 1843 von Pater Franz Keller, der übrigens das Uhrmacherhandwerk nie gelernt hat, gebaut wurde. Die rein mechanisch betriebene Uhr zeigt die Sonne, die Erde mit dem Mond und die damals bekannten Planeten, das Kalenderrad mit dem jeweiligen Tagesheiligen sowie die 12 astrologischen Tierkreiszeichen.

Der kleine Bibliothekssaal im obersten Stockwerk des Südflügels wurde von uns besichtigt. Heute befinden sich in der Bibliothek ausschließlich historische Handschriften und Drucke, davon eine Reihe wertvoller Inkunabeln; insgesamt 225 Exemplare dieser seltenen Wiegedrucke, datiert von der Fertigstellung der Gutenberg-Bibel im Jahre 1454 bis zum 31.12.1500, umfasst der Bestand der Klosterbibliothek. Hinzukommen die 232 Frühdrucke (bis 1520). In einigen Vitrinen werden seltene Stücke zur Ansicht geboten.

In der Collegiums Kapelle hielten wir unsere Andacht mit Leila Zmero ab. In dieser Kapelle sind besonders die Wandgemälde mit Szenen aus dem Leben des Hl. Bernhard von Franz Xaver Kolb und die Glasfenster mit den Geheimnissen des Rosenkranzes und den prachtvollen Stifterwappen sehenswert.

Danach fuhren wir mit dem Car zum Burgrestaurant auf dem Gebhardsberg, weit über den Dächern von Bregenz, mit Blick auf dem Bodensee, das Rheintal und die Schweizer Berge. Da wurden wir kulinarisch verwöhnt. Etwa um 18.30 fuhren wir wieder nach St.Margrethen zurück. Es war eine sehr eindrucksvolle Maiwallfahrt, herzlichen Dank an Leila Zmero für ihre Andacht und allen die mit gekommen sind.

Mehr über die Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau:
https://www.mehrerau.at/de/wettingen-mehrerau

Gschwellti und Käse

Autor: Angelina Leuenberger

Am 19. März 2019 trafen wir uns im Pfarrhaussaal zum Mittagessen.

Das Essen wurde von Ingrid und Florian Caviezel hergerichtet und gebracht. Es sah richtig gut aus und, so wie es ausschaute, so köstlich schmeckte es auch. Die Senioren genossen dieses feine Mittagessen mit Wein, Traubensaft und Wasser. Zum Abschluss gab es einen feinen Kaffee.

Zufrieden und satt kehrten alle nach Hause zurück. Und sie freuen sich auf das nächste Jahr zu Gschwellti und Käse.

Gschwellti 2019 2 Gschwellti 2019 3

Senioren-Fasnacht 2019

Autor: Angelina Leuenberger

Alle Fasnacht begeisterten Seniorinnen und Senioren trafen pünktlich zum Fasnachts-Nachmittag im Vikariat ein.

Dort erwartete sie das Trio Soldanella aus Diepoldsau. Dieses brachte die Senioren dazu zu tanzen, zu schaukeln und auch bei einer Polonaise, die nicht fehlen durfte, mitzuwirken.

Senioren Fasnacht Trio SoldanellaSenioren Fasnacht mit Trio Soldanella

Es war ein gelungener und lustiger Nachmittag, während dem auch gegessen und getrunken wurde. Ein Anlass, bei welchem man eine ganze Menge Spass hatte. Ein grosses Kompliment gilt dem Trio Soldanella für die vergnüglichen gemeinsamen Stunden. Uns allen hat es sehr gut gefallen!

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