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Schweizertag begeisterte

Autor: Sandra Kellenberger

Schweizertag im Pärkli begeisterte Gross und Klein

St. Margrethen – Bei optimalstem Wetter verwandelte sich das Pärkli am Samstag, 6. Juni 2026, in ein buntes Schweizer Erlebnisdorf. Der Familientreff der Frauengemeinschaft St. Margrethen lud zum grossen Schweizertag ein und begeisterte damit zahlreiche Familien aus der Region.

Von 10 bis 16 Uhr drehte sich im festlich geschmückten Pärkli alles um Schweizer Traditionen, Brauchtum und Gemeinschaft. Die Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger hatten mit viel Herzblut einen Anlass auf die Beine gestellt, der den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt und Besonderheiten der Schweiz auf spielerische Weise näherbrachte.

Bereits am Eingang erhielten die Kinder einen eigens gestalteten «Schweizer Pass», der als Ticket für die zahlreichen Spiel- und Bastelstationen diente. Nach jedem erfolgreich absolvierten Posten gab es einen Stempel. Wer seinen Pass vollständig füllte, durfte sich am Gabentisch eine Belohnung aussuchen – von Rucksäcken über Käppis bis hin zu Puzzles und Panini-Bildli war für alle etwas dabei.

Das Angebot war abwechslungsreich und sorgte für leuchtende Kinderaugen. Besonders beliebt war die Armbruststation, an der die Kinder – ganz wie Wilhelm Tell in der berühmten Schweizer Legende – mit einer echten Armbrust auf einen Apfel zielen konnten. Beim Schoggispiel galt es, eine Kugel geschickt durch einen Parcours zur Schokoladenfabrik Maestrani zu lenken, wo als Belohnung ein süsses Munzli wartete.

Sportlich ging es beim Street Hockey auf der gesperrten Strasse zu und her. Kreative Kinder bastelten am Basteltisch ihr eigenes Schweizer Fähnli, während beim Tilsiter-Käsespiel mit Tennisbällen Käselaibe von ihren Podesten geschossen wurden. Für Bewegung sorgte zudem die Schweizer-Olympiadenstaffette mit Trettraktorfahren, Milchkannenschieben, Skifahren, Sackhüpfen und Puzzeln. Wer es etwas ruhiger mochte, konnte am Jasstisch sein Können beim Jassen oder beim beliebten «Tschau Sepp» unter Beweis stellen.

Ein weiteres Highlight war das Melken einer Übungskuh. Danach konnten sich die Kinder bei der grossen Swissmilk-Milchkanne mit einem erfrischenden Erdbeer- oder Vanillemilchshake stärken.

Im Mittelpunkt des Festgeländes stand ein grosser Sägmehlschwingring. Dort durften die Kinder in echten Schwinghosen erste Erfahrungen im Nationalsport sammeln. Zu Schweizer Musik wurde gelacht, geschwungen und anschliessend traditionell der Rücken vom Sägemehl abgeklopft.

Bereits am Morgen lockte die Bibliothek St. Margrethen mit ihrem Buchstart-Angebot zahlreiche Familien ins Bibliothekszelt. Caroline Jakob gestaltete ein gemütliches Märlizelt mit Kissen und Picknickdecken und erzählte den Kindern spannende Schweizer Geschichten. Besonders die Abenteuer von Globi stiessen auf grosses Interesse.

Für zusätzliche Begeisterung sorgte wenig später der «echte» Globi höchstpersönlich. Mit viel Charme mischte er sich unter die Kinder, besuchte die verschiedenen Posten und posierte geduldig für zahlreiche Erinnerungsfotos.

Ein besonderer Programmpunkt folgte um 12 Uhr, als vier Schwingerbuben des Schwingvereins Mittelrheintal eine eindrucksvolle Schwingvorführung zeigten. Von der Begrüssung über die verschiedenen Griffe bis hin zu den Regeln des Schwingsports erklärten sie den interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern anschaulich die Tradition des Schwingens.

Auch kulinarisch blieb kein Wunsch offen. In der Festwirtschaft wurden Würste, Maiskolben und Raclettebrote angeboten. Für den süssen Genuss sorgten ein reichhaltiges Kuchenbuffet sowie eine beliebte Softice-Maschine. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, gemütlich zusammenzusitzen, sich auszutauschen und das fröhliche Treiben zu beobachten.

Für musikalische Höhepunkte sorgte am Nachmittag die Alphorngruppe Seeblick aus Walzenhausen. Die warmen Klänge der Alphörner erfüllten das Pärkli und schufen eine besondere Atmosphäre. Zahlreiche Kinder versammelten sich vor den Musikanten und lauschten fasziniert den traditionellen Melodien. Besonders eindrucksvoll war eine Darbietung mit einer aussergewöhnlichen Alphornformation, die nicht nur klanglich, sondern auch optisch begeisterte. Im Anschluss durften sich die Kinder für einmal selbst als Alphornspieler versuchen.

Den Höhepunkt des Tages bildete um 14.15 Uhr eine echte Landsgemeindeabstimmung unter der Leitung von Gemeindepräsident Armin Hanselmann. Nachdem er den Kindern die Tradition der Landsgemeinde erklärt hatte, durften diese über den nächsten Anlass des Familientreffs abstimmen. Zur Wahl standen ein Besuch in der Mosterei Caviezel zum Apfelsaftpressen oder ein Grittibänzbacken in der Kultbäckerei Künzler. Nach einem äusserst knappen ersten Wahlgang musste sogar ein zweites Mal abgestimmt werden. Mit hauchdünner Mehrheit entschieden sich die Kinder schliesslich für das Grittibänzbacken im kommenden Jahr.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die Sponsoren, welche diesen Anlass ermöglicht haben: Alpha Rheintal Bank, Mobiliar, St. Galler Kantonalbank und die Ortsgemeinde.

Bis zum Veranstaltungsende wurden die zahlreichen Angebote nochmals rege genutzt. Überall wurde gelacht, gespielt, getanzt und geplaudert. Die ausgelassene Stimmung und das sommerliche Wetter machten den Schweizertag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.

Als sich um 16 Uhr die letzten Besucherinnen und Besucher auf den Heimweg machten, waren viele Kinder zwar müde und noch etwas sägemehlverstaubt – vor allem aber glücklich. Der Schweizertag 2026 wird den Familien von St. Margrethen noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Nöd kaufe - selber machen

Auto: Sandra Kellenberger

Am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, um 14.00 Uhr startete im Vikariat der kreative Nachmittag des Familientreffs der Frauengemeinschaft St. Margrethen unter dem Motto «Nöd kaufe – selber mache».

40 im Voraus angemeldete Kinder mit ihren Begleitpersonen betraten gespannt das Vikariat. Am Eingang wurden sie von den Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger herzlich begrüsst und direkt in drei Gruppen eingeteilt, die anschliessend an unterschiedlichen Posten starteten. Gleichzeitig wurde der kleine Unkostenbeitrag eingesammelt.

Sobald alle im Saal versammelt waren, begrüssten die Organisatorinnen die ganze Schar nochmals und erklärten den Ablauf des Nachmittags.

Insgesamt warteten drei verschiedene Posten auf die Kinder, an denen sie jeweils rund 30 Minuten lang kreativ sein, experimentieren und ausprobieren konnten.

Schleim herstellen – statt kaufen

Der allseits beliebte, trendige Schleim wurde aus Leim, Linsenflüssigkeit und weiteren Zutaten zusammengemixt. Mit viel Freude wurde gerührt, gefärbt und ausprobiert, bis Farbe und Konsistenz genau passten. Danach wurde der Schleim ausgiebig getestet, in die Länge gezogen und natürlich auch bestaunt.

Lebensmittelknete – statt Play-Doh

Aus Mehl, Salz, Fingerfarbe und wenigen weiteren Zutaten stellten die Kinder ihre eigene Lieblingsknete her, die mehrere Monate ungekühlt haltbar bleibt. Besonders praktisch: Ohne Farbe hergestellt ist diese Knete lebensmittelecht und somit auch für kleine Kinder bestens geeignet, da sie bei versehentlichem Verschlucken ungefährlich ist.

Knäckebrotmischung abfüllen und Butter schütteln

Alle trockenen Zutaten standen sauber aufgereiht auf den Tischen bereit. Die Kinder mussten lediglich mit ihren von zu Hause mitgebrachten Küchenwaagen die richtige Menge abwiegen und in die ebenfalls mitgebrachten Tupperbehälter füllen. Die Backanleitung durften sie ebenfalls mitnehmen – so nahmen sie gleich die Zutaten für ein halbes Blech Ribelmaisknäckebrot mit nach Hause.

Vor Ort gab es auch ein «Probiererli», bei dem alle das knusprige Knäckebrot kosten konnten. Vielleicht findet sich dieses bald in manchem Znüniböxli der Kinder wieder – statt gekaufter Kräcker.

Am selben Posten lernten die Kinder ausserdem, wie Butter entsteht. Jedes Kind erhielt ein Gonfigläsli, halb gefüllt mit Rahm. Dieses wurde so lange geschüttelt, bis zuerst Schlagrahm entstand. Danach hiess es weiter schütteln, bis ein klopfendes Geräusch zu hören war – die Butter hatte sich von der Buttermilch getrennt.

Die selbst geschüttelte Butter durfte entweder direkt auf einem Stück Knäckebrot probiert oder in Klarsichtfolie eingepackt mit nach Hause genommen und dort zum Znacht gegessen werden. Auch das Nebenprodukt – die Buttermilch – konnten die Kinder kosten. Wer mochte, rührte einen Teelöffel Fruchtpüree darunter und erhielt eine feine Himbeer-Buttermilch.

Für viele Kinder war es besonders spannend zu erleben, wie aus einfachem Rahm durch Geduld und Bewegung etwas so Leckeres entsteht – etwas, das heute längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Für die ganz Schnellen stand zusätzlich ein weiterer Posten bereit, an dem aus Ballons und Bügelperlen ein Anti-Stress-Ball gebastelt werden konnte.

Nach zwei absolvierten Posten genossen alle gemeinsam einen Zvieri in der kleinen Festwirtschaft. Ein feines Buffet mit selbstgemachten Kuchen, Gemüsedip, Blätterteiggebäck, Sirup und Kaffee lud zum Verweilen ein. Auch die Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und das Bestaunen der selbstgemachten Werke wurde von Gross und Klein sehr geschätzt.

Um 16.30 Uhr endete der kreative Nachmittag, und die Kinder machten sich stolz mit ihren selbst hergestellten Sachen auf den Heimweg.

Vielleicht wurde an diesem Nachmittag dem einen oder anderen bewusst, wie spannend und erfüllend es sein kann, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen – und dabei gemeinsame Erinnerungen zu sammeln, statt alles fertig zu kaufen. Die Freude und die Wertschätzung für das Selbstgemachte sind oft viel grösser, wenn man selbst daran mitgewirkt hat.

Wenn nur ein kleiner Teil dieser Erfahrung den Kindern in Erinnerung bleibt, dann haben wir bereits unseren Lotto-Sechser erreicht.

Fasnachtsparty 2026

Fasnachtsparty des Familientreffs

Unter dem diesjährigen Motto «Dschungel» fand die alljährliche Fasnachtsparty des Familientreffs der Frauengemeinschaft St. Margrethen im Rheinausaal St. Margrethen statt. Über 130 Kinder sowie ihre Begleitpersonen folgten der Einladung und erschienen in den originellsten, teils aufwendig selbst gebastelten Kostümen.

Bereits beim Einlass wurden die Gäste von stimmungsvollen Dschungelklängen empfangen. Erstmals wurde für Nichtmitglieder der FGSM ein Eintritt von CHF 5.00 pro Kind erhoben, wogegender Eintritt für Mitglieder weiterhin kostenlos war.

Ebenfalls erstmals mit dabei waren zwei Reporter der Rheintaler Zeitung, welche zur grossen Freude der Organisatorinnen bereits am Folgetag einen kurzen Bericht sowie eine umfangreiche Bilderstrecke in der Zeitung veröffentlichten.

Eine fantasievolle Dschungelwelt
Der Rheinausaal verwandelte sich in eine farbenfrohe und fantasievolle Dschungellandschaft. Affen, Pandas, Tarnnetze, verschiedene grüne Stoffe, ein Ballonbogen, glänzende Folienballons mit Dschungelmotiven sowie ein grosses Konfettibad sorgten für staunende Kinderaugen und eine fröhliche Atmosphäre.

Tanz, Spiel und gute Laune
Pünktlich um 14.00 Uhr begrüssten die beiden Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger die bunt verkleidete Kinderschar auf der Bühne – passend zum Motto als Bananen kostümiert. Kurz darauf startete der erste Tanzblock. Klassiker wie «Cowboy und Indianer», «Gummiboot», «Fliegerlied» oder die Polonaise durften dabei nicht fehlen und heizten die Stimmung kräftig an. Kinder, Mamis, Papis und Grosseltern tanzten ausgelassen mit.

Nach rund 30 Minuten gemeinsamer Tanzfreude öffneten die sechs liebevoll gestalteten Spielposten im Saal. Die Kinder konnten sich unter anderem beim Dschungelbüchsenwerfen, Basteln von Konfettikanonen, beim Fadenspiel, Kugelspiel, Bällewerfen oder an der Mohrenkopfmaschine versuchen. Für jeden absolvierten Posten gab es einen Stempel auf die Stempelkarte, welche am Eingang verteilt wurde und als schöne Erinnerung mit nach Hause genommen werden durfte.

Kulinarischer Genuss im Dschungel
Für den kleinen und grossen Hunger wartete im hinteren Teil des Saals ein prächtiges Dschungelbuffet. Ob Reiswaffeln, Kuchen, Rouladen, liebevoll dekorierte Muffins, Gemüsestängeli, Fasnachtsküechli, Berliner oder herzhaft gefüllte Brötli – für jeden Geschmack war etwas dabei. Frische Früchte, Baby-Ananas und Baby-Bananen rundeten das Angebot ab. Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus.

Zweiter Spielblock und Konfettispass
Um 15.15 Uhr folgte der zweite Spielblock. Beim Ballonspiel sowie beim Bodenhöckerlis machten Kinder jeden Alters begeistert mit. Für die Gewinner wartete eine kleine Schatztruhe mit Dschungelüberraschungen wie Badesalz, Schoggibananen oder Fitzerli. Anschliessend durften sich die Kinder nochmals so richtig austoben – mit Tanzen, Spielen und einer ordentlichen Portion Konfetti.

Am späteren Nachmittag gesellte sich sogar eine kleine Mütterrunde auf die Tanzfläche. Spontan wurden Tänze wie die Macarena oder der Wanderer gemeinsam getanzt – eine ansteckende Freude, die die Tanzfläche nochmals bunt füllte. Was für schöne Momente!

Dank und gemeinsamer Abschluss
Um 16.30 Uhr bedankten sich Patricia und Sandra herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die im Vorfeld, an den Spielposten oder hinter dem Buffet tatkräftig unterstützt hatten. Ohne diesen grossen Einsatz wären solche Anlässe nicht möglich.

Zum Abschluss fand das beliebte Aufräumspiel statt: Kindergruppen sammelten Konfetti in bereitgestellte Abfalleimer und leerten diese in Kehrichtsäcke. Als Belohnung fanden die grossen Folienballons neue Besitzer – jede Gruppe durfte sich einen Ballon aussuchen und mit nach Hause nehmen. Dank der tatkräftigen Hilfe der Kinder und Begleitpersonen war der Rheinausaal im Nu wieder konfettifrei und sauber.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen ging diese unvergessliche Fasnachtsparty zu Ende. Patricia und Sandra bedanken sich nochmals herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren grossartigen Einsatz.

Fasnacht 2026 1 Fasnacht 2026 2

 

Weihnachtsbasteln

Am 19. November 2025 verwandelte sich das Vikariat ab 14.00 Uhr in eine liebevoll dekorierte Weihnachtswerkstatt. Alle Kinder und Begleitpersonen, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, erhielten bereits im Vorhinein eine Auswahl an Bildern der verschiedenen Bastelprojekte – so konnte jedes Kind schon früh entscheiden, was es an diesem festlichen Nachmittag gestalten wollte.

Pünktlich zur Eröffnung strömten rund 40 Kinder mit ihren Begleitpersonen gut gelaunt ins Vikariat. Am Eingang wurden sie herzlich von Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger empfangen, die jedem Kind die Bons für die gebuchten Bastelangebote überreichten. Schon im Eingangsbereich lag ein feiner Hauch von Vorfreude und Weihnachtszauber in der Luft. Im Hintergrund erklang stimmungsvolle Weihnachtsmusik, die den Raum zusätzlich in eine gemütliche, festliche Atmosphäre tauchte.

Die Bastelstationen boten eine wunderbare Vielfalt:

  • Ein Zweierset Faltengel aus Tortenuntersetzern – zarte Dekorationen, die jedes Fenster in weihnachtliches Licht tauchen
  • Eine Cookie-Backmischung für 12 knusprige Weihnachtsplätzchen, liebevoll in ein selbst bemaltes Tontöpfchen gefüllt
  • Ein Weihnachtskarten-Set aus drei verschiedenen Karten – ideal für persönliche Grüsse an Freunde und Familie
  • Drei Anzündwürfel für gemütliche Abende vor dem Kamin
  • Ein bemaltes Tontöpfli, gefüllt mit Vogelfutter für hungrige Wintervögel
  • Baumschmuck aus Holzspachteln in Form eines Tannenbaums oder eines Autos
  • Ein verzierter Seifenspender, kunstvoll gestaltet mit Strukturpaste und Perlen

Das Angebot wurde mit grosser Begeisterung genutzt. Überall sah man eifrige Hände schneiden, kleben, malen und mischen. Mit viel Fantasie, Geduld und Liebe zum Detail entstanden echte kleine Kunstwerke – viele davon sollten später einmal als selbstgemachte Weihnachtsgeschenke für Eltern, Grosseltern oder Freunde dienen.

Weihnachtsbasteln 2025 2

Wenn zwischendurch der Magen knurrte, lud die kleine Festwirtschaft zum Verweilen ein. Besonders der extra kreierte Weihnachtskakao mit Marshmallows wurde rasch zum Favoriten – nicht nur bei den Kindern. Auch das reichhaltige Buffet mit Kuchen, Guetsli und frischen Früchten fand grossen Anklang und sorgte dafür, dass alle gut gestärkt wieder an ihre Bastelplätze zurückkehren konnten.

Ein weiteres Highlight war die liebevoll gestaltete Fotoecke auf der kleinen Bühne. Inmitten einer märchenhaften Winterkulisse mit Rehen, Tannenbäumen und einem alten Schlitten konnte jedes Kind ein unvergessliches Erinnerungsfoto machen lassen. Die funkelnden Augen der Kinder zeigten deutlich, wie sehr dieser Moment den Zauber der Weihnachtszeit spürbar machte.

Am Ende des Nachmittags gingen alle zufrieden und mit prall gefüllten Basteltaschen nach Hause. Man spürte: Weihnachten ist nicht mehr weit – und alle sind nun bestens vorbereitet.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Helferinnen, die mit ihrem Engagement diesen wundervollen Anlass ermöglicht haben.

Kreativer Waldtag

Kreativer Waldtag voller Magie und Abenteuer

Autor: Sandra Kellenberger

Am Mittwochnachmittag, dem 10. September 2025, fand der kreative Waldtag des Familientreffs der Frauengemeinschaft St. Margrethen statt – ein Anlass, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rund 20 angemeldete Kinder und ihre Eltern trafen sich, gut eingepackt in Regenkleider und Matschoveralls, pünktlich um 13.45 Uhr beim Parkplatz des Restaurants Gletscherhügel. Von dort aus holten die beiden Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger die bunte Gruppe ab und führten sie waldeinwärts.

Gleich nach der ersten Kurve wartete bereits eine grosse Picknickdecke auf die Teilnehmenden. Nach einer kurzen Begrüssung durch Patricia, erzählte Sandra die zauberhafte Geschichte des kleinen Waldwichtels Winz, der im St. Margrether «Krokodil-Wald» ein neues Zuhause suchte – allerdings fehlte ihm noch das passende Häuschen. So begann für die Kinder ein Nachmittag voller Fantasie und Kreativität.

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An verschiedenen liebevoll gestalteten Posten konnten die Kinder:

  • mit Ästen, etwas Farbe und dem eigenen Sackmesser einen Waldwichtel schnitzen,
  • mit Waldschätzen wie Moos, Zapfen und Steinen kleine Wichtelhäuschen oder Höhlen bauen,
  • kunstvolle Waldmandalas legen oder
  • eigene Flösse konstruieren, um dem Wichtel beim Überqueren des Baches zu helfen.

Besonders beliebt war auch das Waldbingo: Wer in einem Eierkarton alle vorgegebenen Naturschätze – etwa Schneckenhäuser, Rindenstücke oder Kieselsteine – gesammelt hatte, konnte sich damit zusätzliche Bastelmaterialien wie Lehm, Zahnstocher oder Schnur „erspielen“.

Die Kinder vertieften sich begeistert in ihre Projekte – überall wurde gewerkelt, gelacht, gematscht und gebaut. Die entstandenen Kunstwerke waren ebenso vielfältig wie bezaubernd: fantasievolle Wichtelhütten, detailverliebte Miniaturgärten, kunstvolle Mandalas und abenteuerliche Flösse schmückten bald den ganzen Wald.

Zur Stärkung knisterte ein Feuer, an dem Schlangenbrot und Marshmallows grilliert wurden. Auch geschnittene Rüebli, Apfelschnitze, Sirup und Kaffee standen bereit – gegen einen kleinen freiwilligen Beitrag durfte sich jeder am Waldbuffet bedienen.

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Gegen 16.30 Uhr machten sich die Familien wieder auf den Heimweg. Der Wald wirkte schnell wieder ruhig – doch bei genauem Hinsehen lässt sich rund ums «Krokodil» noch so manches kleine Wichtelhüsli mit einem zauberhaften Gärtli entdecken. Vielleicht findest auch du bei deinem nächsten Spaziergang eines davon? Wer weiss…