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Nöd kaufe - selber machen

Auto: Sandra Kellenberger

Am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, um 14.00 Uhr startete im Vikariat der kreative Nachmittag des Familientreffs der Frauengemeinschaft St. Margrethen unter dem Motto «Nöd kaufe – selber mache».

40 im Voraus angemeldete Kinder mit ihren Begleitpersonen betraten gespannt das Vikariat. Am Eingang wurden sie von den Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger herzlich begrüsst und direkt in drei Gruppen eingeteilt, die anschliessend an unterschiedlichen Posten starteten. Gleichzeitig wurde der kleine Unkostenbeitrag eingesammelt.

Sobald alle im Saal versammelt waren, begrüssten die Organisatorinnen die ganze Schar nochmals und erklärten den Ablauf des Nachmittags.

Insgesamt warteten drei verschiedene Posten auf die Kinder, an denen sie jeweils rund 30 Minuten lang kreativ sein, experimentieren und ausprobieren konnten.

Schleim herstellen – statt kaufen

Der allseits beliebte, trendige Schleim wurde aus Leim, Linsenflüssigkeit und weiteren Zutaten zusammengemixt. Mit viel Freude wurde gerührt, gefärbt und ausprobiert, bis Farbe und Konsistenz genau passten. Danach wurde der Schleim ausgiebig getestet, in die Länge gezogen und natürlich auch bestaunt.

Lebensmittelknete – statt Play-Doh

Aus Mehl, Salz, Fingerfarbe und wenigen weiteren Zutaten stellten die Kinder ihre eigene Lieblingsknete her, die mehrere Monate ungekühlt haltbar bleibt. Besonders praktisch: Ohne Farbe hergestellt ist diese Knete lebensmittelecht und somit auch für kleine Kinder bestens geeignet, da sie bei versehentlichem Verschlucken ungefährlich ist.

Knäckebrotmischung abfüllen und Butter schütteln

Alle trockenen Zutaten standen sauber aufgereiht auf den Tischen bereit. Die Kinder mussten lediglich mit ihren von zu Hause mitgebrachten Küchenwaagen die richtige Menge abwiegen und in die ebenfalls mitgebrachten Tupperbehälter füllen. Die Backanleitung durften sie ebenfalls mitnehmen – so nahmen sie gleich die Zutaten für ein halbes Blech Ribelmaisknäckebrot mit nach Hause.

Vor Ort gab es auch ein «Probiererli», bei dem alle das knusprige Knäckebrot kosten konnten. Vielleicht findet sich dieses bald in manchem Znüniböxli der Kinder wieder – statt gekaufter Kräcker.

Am selben Posten lernten die Kinder ausserdem, wie Butter entsteht. Jedes Kind erhielt ein Gonfigläsli, halb gefüllt mit Rahm. Dieses wurde so lange geschüttelt, bis zuerst Schlagrahm entstand. Danach hiess es weiter schütteln, bis ein klopfendes Geräusch zu hören war – die Butter hatte sich von der Buttermilch getrennt.

Die selbst geschüttelte Butter durfte entweder direkt auf einem Stück Knäckebrot probiert oder in Klarsichtfolie eingepackt mit nach Hause genommen und dort zum Znacht gegessen werden. Auch das Nebenprodukt – die Buttermilch – konnten die Kinder kosten. Wer mochte, rührte einen Teelöffel Fruchtpüree darunter und erhielt eine feine Himbeer-Buttermilch.

Für viele Kinder war es besonders spannend zu erleben, wie aus einfachem Rahm durch Geduld und Bewegung etwas so Leckeres entsteht – etwas, das heute längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Für die ganz Schnellen stand zusätzlich ein weiterer Posten bereit, an dem aus Ballons und Bügelperlen ein Anti-Stress-Ball gebastelt werden konnte.

Nach zwei absolvierten Posten genossen alle gemeinsam einen Zvieri in der kleinen Festwirtschaft. Ein feines Buffet mit selbstgemachten Kuchen, Gemüsedip, Blätterteiggebäck, Sirup und Kaffee lud zum Verweilen ein. Auch die Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und das Bestaunen der selbstgemachten Werke wurde von Gross und Klein sehr geschätzt.

Um 16.30 Uhr endete der kreative Nachmittag, und die Kinder machten sich stolz mit ihren selbst hergestellten Sachen auf den Heimweg.

Vielleicht wurde an diesem Nachmittag dem einen oder anderen bewusst, wie spannend und erfüllend es sein kann, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen – und dabei gemeinsame Erinnerungen zu sammeln, statt alles fertig zu kaufen. Die Freude und die Wertschätzung für das Selbstgemachte sind oft viel grösser, wenn man selbst daran mitgewirkt hat.

Wenn nur ein kleiner Teil dieser Erfahrung den Kindern in Erinnerung bleibt, dann haben wir bereits unseren Lotto-Sechser erreicht.

Fasnachtsparty 2026

Fasnachtsparty des Familientreffs

Unter dem diesjährigen Motto «Dschungel» fand die alljährliche Fasnachtsparty des Familientreffs der Frauengemeinschaft St. Margrethen im Rheinausaal St. Margrethen statt. Über 130 Kinder sowie ihre Begleitpersonen folgten der Einladung und erschienen in den originellsten, teils aufwendig selbst gebastelten Kostümen.

Bereits beim Einlass wurden die Gäste von stimmungsvollen Dschungelklängen empfangen. Erstmals wurde für Nichtmitglieder der FGSM ein Eintritt von CHF 5.00 pro Kind erhoben, wogegender Eintritt für Mitglieder weiterhin kostenlos war.

Ebenfalls erstmals mit dabei waren zwei Reporter der Rheintaler Zeitung, welche zur grossen Freude der Organisatorinnen bereits am Folgetag einen kurzen Bericht sowie eine umfangreiche Bilderstrecke in der Zeitung veröffentlichten.

Eine fantasievolle Dschungelwelt
Der Rheinausaal verwandelte sich in eine farbenfrohe und fantasievolle Dschungellandschaft. Affen, Pandas, Tarnnetze, verschiedene grüne Stoffe, ein Ballonbogen, glänzende Folienballons mit Dschungelmotiven sowie ein grosses Konfettibad sorgten für staunende Kinderaugen und eine fröhliche Atmosphäre.

Tanz, Spiel und gute Laune
Pünktlich um 14.00 Uhr begrüssten die beiden Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger die bunt verkleidete Kinderschar auf der Bühne – passend zum Motto als Bananen kostümiert. Kurz darauf startete der erste Tanzblock. Klassiker wie «Cowboy und Indianer», «Gummiboot», «Fliegerlied» oder die Polonaise durften dabei nicht fehlen und heizten die Stimmung kräftig an. Kinder, Mamis, Papis und Grosseltern tanzten ausgelassen mit.

Nach rund 30 Minuten gemeinsamer Tanzfreude öffneten die sechs liebevoll gestalteten Spielposten im Saal. Die Kinder konnten sich unter anderem beim Dschungelbüchsenwerfen, Basteln von Konfettikanonen, beim Fadenspiel, Kugelspiel, Bällewerfen oder an der Mohrenkopfmaschine versuchen. Für jeden absolvierten Posten gab es einen Stempel auf die Stempelkarte, welche am Eingang verteilt wurde und als schöne Erinnerung mit nach Hause genommen werden durfte.

Kulinarischer Genuss im Dschungel
Für den kleinen und grossen Hunger wartete im hinteren Teil des Saals ein prächtiges Dschungelbuffet. Ob Reiswaffeln, Kuchen, Rouladen, liebevoll dekorierte Muffins, Gemüsestängeli, Fasnachtsküechli, Berliner oder herzhaft gefüllte Brötli – für jeden Geschmack war etwas dabei. Frische Früchte, Baby-Ananas und Baby-Bananen rundeten das Angebot ab. Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus.

Zweiter Spielblock und Konfettispass
Um 15.15 Uhr folgte der zweite Spielblock. Beim Ballonspiel sowie beim Bodenhöckerlis machten Kinder jeden Alters begeistert mit. Für die Gewinner wartete eine kleine Schatztruhe mit Dschungelüberraschungen wie Badesalz, Schoggibananen oder Fitzerli. Anschliessend durften sich die Kinder nochmals so richtig austoben – mit Tanzen, Spielen und einer ordentlichen Portion Konfetti.

Am späteren Nachmittag gesellte sich sogar eine kleine Mütterrunde auf die Tanzfläche. Spontan wurden Tänze wie die Macarena oder der Wanderer gemeinsam getanzt – eine ansteckende Freude, die die Tanzfläche nochmals bunt füllte. Was für schöne Momente!

Dank und gemeinsamer Abschluss
Um 16.30 Uhr bedankten sich Patricia und Sandra herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die im Vorfeld, an den Spielposten oder hinter dem Buffet tatkräftig unterstützt hatten. Ohne diesen grossen Einsatz wären solche Anlässe nicht möglich.

Zum Abschluss fand das beliebte Aufräumspiel statt: Kindergruppen sammelten Konfetti in bereitgestellte Abfalleimer und leerten diese in Kehrichtsäcke. Als Belohnung fanden die grossen Folienballons neue Besitzer – jede Gruppe durfte sich einen Ballon aussuchen und mit nach Hause nehmen. Dank der tatkräftigen Hilfe der Kinder und Begleitpersonen war der Rheinausaal im Nu wieder konfettifrei und sauber.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen ging diese unvergessliche Fasnachtsparty zu Ende. Patricia und Sandra bedanken sich nochmals herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren grossartigen Einsatz.

Fasnacht 2026 1 Fasnacht 2026 2

 

Weihnachtsbasteln

Am 19. November 2025 verwandelte sich das Vikariat ab 14.00 Uhr in eine liebevoll dekorierte Weihnachtswerkstatt. Alle Kinder und Begleitpersonen, die sich im Vorfeld angemeldet hatten, erhielten bereits im Vorhinein eine Auswahl an Bildern der verschiedenen Bastelprojekte – so konnte jedes Kind schon früh entscheiden, was es an diesem festlichen Nachmittag gestalten wollte.

Pünktlich zur Eröffnung strömten rund 40 Kinder mit ihren Begleitpersonen gut gelaunt ins Vikariat. Am Eingang wurden sie herzlich von Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger empfangen, die jedem Kind die Bons für die gebuchten Bastelangebote überreichten. Schon im Eingangsbereich lag ein feiner Hauch von Vorfreude und Weihnachtszauber in der Luft. Im Hintergrund erklang stimmungsvolle Weihnachtsmusik, die den Raum zusätzlich in eine gemütliche, festliche Atmosphäre tauchte.

Die Bastelstationen boten eine wunderbare Vielfalt:

  • Ein Zweierset Faltengel aus Tortenuntersetzern – zarte Dekorationen, die jedes Fenster in weihnachtliches Licht tauchen
  • Eine Cookie-Backmischung für 12 knusprige Weihnachtsplätzchen, liebevoll in ein selbst bemaltes Tontöpfchen gefüllt
  • Ein Weihnachtskarten-Set aus drei verschiedenen Karten – ideal für persönliche Grüsse an Freunde und Familie
  • Drei Anzündwürfel für gemütliche Abende vor dem Kamin
  • Ein bemaltes Tontöpfli, gefüllt mit Vogelfutter für hungrige Wintervögel
  • Baumschmuck aus Holzspachteln in Form eines Tannenbaums oder eines Autos
  • Ein verzierter Seifenspender, kunstvoll gestaltet mit Strukturpaste und Perlen

Das Angebot wurde mit grosser Begeisterung genutzt. Überall sah man eifrige Hände schneiden, kleben, malen und mischen. Mit viel Fantasie, Geduld und Liebe zum Detail entstanden echte kleine Kunstwerke – viele davon sollten später einmal als selbstgemachte Weihnachtsgeschenke für Eltern, Grosseltern oder Freunde dienen.

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Wenn zwischendurch der Magen knurrte, lud die kleine Festwirtschaft zum Verweilen ein. Besonders der extra kreierte Weihnachtskakao mit Marshmallows wurde rasch zum Favoriten – nicht nur bei den Kindern. Auch das reichhaltige Buffet mit Kuchen, Guetsli und frischen Früchten fand grossen Anklang und sorgte dafür, dass alle gut gestärkt wieder an ihre Bastelplätze zurückkehren konnten.

Ein weiteres Highlight war die liebevoll gestaltete Fotoecke auf der kleinen Bühne. Inmitten einer märchenhaften Winterkulisse mit Rehen, Tannenbäumen und einem alten Schlitten konnte jedes Kind ein unvergessliches Erinnerungsfoto machen lassen. Die funkelnden Augen der Kinder zeigten deutlich, wie sehr dieser Moment den Zauber der Weihnachtszeit spürbar machte.

Am Ende des Nachmittags gingen alle zufrieden und mit prall gefüllten Basteltaschen nach Hause. Man spürte: Weihnachten ist nicht mehr weit – und alle sind nun bestens vorbereitet.

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Helferinnen, die mit ihrem Engagement diesen wundervollen Anlass ermöglicht haben.

Kreativer Waldtag

Kreativer Waldtag voller Magie und Abenteuer

Autor: Sandra Kellenberger

Am Mittwochnachmittag, dem 10. September 2025, fand der kreative Waldtag des Familientreffs der Frauengemeinschaft St. Margrethen statt – ein Anlass, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Rund 20 angemeldete Kinder und ihre Eltern trafen sich, gut eingepackt in Regenkleider und Matschoveralls, pünktlich um 13.45 Uhr beim Parkplatz des Restaurants Gletscherhügel. Von dort aus holten die beiden Organisatorinnen Patricia Pöltinger und Sandra Kellenberger die bunte Gruppe ab und führten sie waldeinwärts.

Gleich nach der ersten Kurve wartete bereits eine grosse Picknickdecke auf die Teilnehmenden. Nach einer kurzen Begrüssung durch Patricia, erzählte Sandra die zauberhafte Geschichte des kleinen Waldwichtels Winz, der im St. Margrether «Krokodil-Wald» ein neues Zuhause suchte – allerdings fehlte ihm noch das passende Häuschen. So begann für die Kinder ein Nachmittag voller Fantasie und Kreativität.

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An verschiedenen liebevoll gestalteten Posten konnten die Kinder:

  • mit Ästen, etwas Farbe und dem eigenen Sackmesser einen Waldwichtel schnitzen,
  • mit Waldschätzen wie Moos, Zapfen und Steinen kleine Wichtelhäuschen oder Höhlen bauen,
  • kunstvolle Waldmandalas legen oder
  • eigene Flösse konstruieren, um dem Wichtel beim Überqueren des Baches zu helfen.

Besonders beliebt war auch das Waldbingo: Wer in einem Eierkarton alle vorgegebenen Naturschätze – etwa Schneckenhäuser, Rindenstücke oder Kieselsteine – gesammelt hatte, konnte sich damit zusätzliche Bastelmaterialien wie Lehm, Zahnstocher oder Schnur „erspielen“.

Die Kinder vertieften sich begeistert in ihre Projekte – überall wurde gewerkelt, gelacht, gematscht und gebaut. Die entstandenen Kunstwerke waren ebenso vielfältig wie bezaubernd: fantasievolle Wichtelhütten, detailverliebte Miniaturgärten, kunstvolle Mandalas und abenteuerliche Flösse schmückten bald den ganzen Wald.

Zur Stärkung knisterte ein Feuer, an dem Schlangenbrot und Marshmallows grilliert wurden. Auch geschnittene Rüebli, Apfelschnitze, Sirup und Kaffee standen bereit – gegen einen kleinen freiwilligen Beitrag durfte sich jeder am Waldbuffet bedienen.

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Gegen 16.30 Uhr machten sich die Familien wieder auf den Heimweg. Der Wald wirkte schnell wieder ruhig – doch bei genauem Hinsehen lässt sich rund ums «Krokodil» noch so manches kleine Wichtelhüsli mit einem zauberhaften Gärtli entdecken. Vielleicht findest auch du bei deinem nächsten Spaziergang eines davon? Wer weiss…

 

Traktorentreffen

Traktorentreff des Familientreffs St. Margrethen –welch grossartiges Highlight

Autor: Sandra Kellenberger

Am Mittwoch, 14. Mai 2025, war es so weit. Der langersehnte und grossartige Event konnte bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen endlich durchgeführt werden. Welch einzigartiges Erlebnis für Klein und Gross.

40 angemeldete Kinder mit Begleitpersonen versammelten sich mit ihren eigenen Trettraktoren, Bobbycars und Rutschautos auf dem Parkplatz der evangelischen Kirche in St. Margrethen. Einige davon waren sogar liebevoll geschmückt. Vor dem Start der grossen Parade erhielten alle Kinder einen Stempel auf die Hand, welcher ihnen anschliessend im Pärkli Zugang zum gesamten Unterhaltungsprogramm gewährte. Ebenso bekamen sie eine Nummer, mit welcher sie an der Preisverlosung teilnehmen konnten.

Feuerwehr und Polizei leisteten Sicherheit
Zur Durchführung dieser Parade mussten bereits im Vorfeld etliche Vorkehrungen mit Polizei und Feuerwehr getroffen werden. Sie regelten Signalisation und Verkehr.

Start der Traktoren-Parade mit unvergesslichem Auftakt um 14.00 Uhr
Pünktlich um 14.00 Uhr setzte sich der Umzug in Bewegung. Manuel Ritz führte diesen mit einem grossen Traktor an, auf welchem ein farbenfrohes Holzschild mit der Aufschrift "Traktorentreff" prangte. Jetzt hiess es für die Kinder in die Pedale zu treten. Ihr Ehrgeiz war unübersehbar, wollte doch niemand den Anschluss verpassen.

Unübersehbar auch die Freude von Zuschauern
Begeisterte Zuschauer standen am Strassenrand, jubelten den kleinen Fahrerinnen und Fahrern zu und hielten den Moment mit Fotos fest. Die jüngsten Teilnehmenden wurden von ihren Eltern mithilfe eines Stricks gezogen – der Spass war riesengross.

Erfrischungspause und Zieleinfahrt
Bei der Mosterei Caviezel legte die Traktorenkarawane einen kurzen Trinkstopp ein. Aus originellen "Tankkanistern" konnten sich die Kinder mit verschiedenen Sorten Sirup erfrischen – welch willkommene Abkühlung. Weiter führte die Route über den Mineralbad-Kreisel. Zahlreiche begeisterte Autofahrer bestaunten das Spektakel. Schliesslich bog der Umzug auf die Zielgerade, Richtung Pärkli, ein. Aus weiter Ferne schon war das Hupkonzert der grossen Traktoren zu hören. Aufgereiht im abgesperrten Bereich vor dem Restaurant Il Fiore, empfingen sie die begeisterten Kinder.

Spiel, Spass und kunterbuntes Treiben im Pärkli
Nach einer kurzen Ansprache von Patricia Pöltinger fiel der Startschuss für das abwechslungsreiche Nachmittagsprogramm. Die vielfältigen Posten, brachten Kinderaugen zum Strahlen und liessen ihre Herzen höherschlagen.

  • Ausleihstation:
    Die Kinder gestalteten eigene Strassen mit Kreiden, Verkehrsschildern und Ampeln. Verschiedene Anhänger mit Materialien standen dafür bereit und liessen die Kinderherzen höherschlagen.
  • Putzstation:
    Mit Wasserkübeln, Schwämmen, Putzsprays und Lappen wurden die Fahrzeuge wieder auf Hochglanz gebracht – ganz wie bei den Grossen.
  • Werkstatt:
    Auf einer speziell gebauten Rampe konnten die Kinder ihre Fahrzeuge warten. Quietschende Pedale und ratternde Räder wurden fachmännisch mit WD40- Öl Spray behandelt.
  • Traktorenstafette:
    Bei diesem Wettbewerb traten je zwei Kinder gegeneinander an. Nach dem Aufrollen eines an einer Schnur befestigten Traktors folgte ein Slalomparcours, ein Hindernislauf über Autopneus und schliesslich ein Puzzle. Für die Sieger gab es ein Traktor-Seifenblasen-Spielzeug, für die Zweitrangierten Gummibärchen.
  • Sandkasten:
    In den vom Bauamt im Vorfeld extra aufgefüllten Sandgruben konnte nach Herzenslust gebuddelt werden. Dafür standen zahlreiche Sandspielsachen wie Bagger, Lastwagen, Schaufeln und Kübel bereit.
  • Traktoren zum Einsteigen:
    Das unbestrittene Highlight war die Ausstellung der fünf grossen Traktoren – von Oldtimern der Marke Alpina bis hin zu landwirtschaftlichen Maschinen. Die Kinder durften einsteigen, hupen und sich wie echte Traktorfahrer fühlen. Sie kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Unzählige Köstlichkeiten für das leibliche Wohl
Für den kleinen Hunger zwischendurch wurde ein Kiosktisch mit nostalgischen Leckereien wie Joujoux-Chips, Fizzerli, Vogelnestli, Biberli, Spitzbuben und frischer Zuckerwatte angeboten. In der Festwirtschaft konnte man sich mit Bratwurst, Cervelat, Maiskolben, Kuchen oder frischen Früchten stärken.

Auch Familien, die nicht am Umzug teilgenommen hatten, konnten vor Ort einen Stempel erwerben und das gesamte Programmangebot nutzen, was diese sichtlich erfreute.

Das Pärkli war erfüllt von fröhlichem Kinderlachen, leuchtenden Augen, ehrgeizigen Wettkämpfen, sandigen Füssen, stolz geputzten Traktoren und zuckerverschmierten Mündern – ein kunterbuntes Treiben, das das Herz höherschlagen liess.

Grosse Preisverlosung zum Abschluss
Um 16.00 Uhr war es so weit. Die Preisverlosung stand an. Mit grosser Spannung versammelten sich alle Kinder um den Steinbrunnen, auf welchem Sandra Kellenberger mit dem Mikrofon bereitstand. Jolina, die Glücksfee, zog die Gewinnnummern. Fünf Kinder gewannen je einen Mini-Spieltraktor. Der zweite Preis – ein Sändelitraktor mit Anhänger – ging an den 5- jährigen Leo und der Hauptpreis, ein Anhänger für den Trettraktor, gesponsert von der Landi St. Margrethen, ging an Sarah. Die Preise brachten die Kinderaugen zum Leuchten. Ihre Freude war unübersehbar.

Dank und Ausblick
Langsam neigte sich dieser unvergessliche Anlass dem Ende zu. Viele Kinder hätten noch stundenlang weiterspielen können. Auch die Traktorfahrer, die eigentlich das schöne Wetter zum Heuen nutzen wollten oder jene welche extra einen Ferientag opferten, ermöglichten den Kindern dieses besondere Erlebnis – eine grossartige Geste, für die wir sehr dankbar sind.

Ohne die vielen Helferinnen und Helfer, die sich sofort bereit erklärt hatten mitzuhelfen, ohne die Traktorfahrer, die ihren Alltag unterbrachen, und ohne die zahlreichen Familien, die unsere Anlässe regelmässig besuchen, wäre dieser Tag nicht möglich gewesen.

Wir – Patricia und Sandra – bedanken uns von Herzen für die enorme Hilfsbereitschaft und Unterstützung und freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Abenteuer.

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